über Gwynor

Gwynor ist eines der beiden Länder im Geteilten Königreich.
Gwynor beansprucht den westlichen Teil des Talkessels für sich und Vargorea den östlichen.
Zu den Ländereien Gwynors gehört vor allem fruchtbares Ackerland. In Vargorea gibt es wenige große Wälder, in Gwynor dafür mehrere kleine. Im Norden des Landes liegen die Goldenen Felder und auch der Eisenfluss. Die Namen kommen nicht von ungefähr. Denn über den Eisenfluss wird das Eisenerz transportiert, welches man in den Minen abbaut. Und wer die Goldenen Felder einmal im Herbst gesehen hat, wird für den Rest seines Lebens von dem Anblick schwärmen. Soweit das Auge reicht kann man Getreidefelder sehen.
Gwynor verfügt zudem auch über einen Zugang zum Meer. Ein gewaltiger Vorteil, um den Gwynor von Vargorea immer wieder beneidet wird. Güter von außerhalb müssen erst einmal durch Gwynor transportiert werden bis sie nach Vargorea gelangen. Die anfallenden Zollgebühren tragen in nicht unerheblichen Maße zum Reichtum Gwynors bei.

In Gwynor gibt es im Gegensatz zu Vargorea keine dermaßen einflussreichen Adelshäuser. Regiert wird das Land vom König. Der Titel wird an seine Nachkommen vererbt. Gwynor beruft sich hierbei auf ritterliche Traditionen und Ehre. Das Land wird nach alter Sitte frei nach dem Motto „Hart, aber gerecht“ regiert. Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, hat auch nichts zu befürchten und kann in Gwynor ein gutes Leben führen.
Von den Vargoreanern werden die Einwohner Gwynors auf Grund der ihrer Meinung nach veralteten Traditionen und Gebräuche auch gerne als hinterwäldlerisch bezeichnet.

Die Haupttempel der Götter Zarastro und Adelá befinden sich in Gwynor, die Haupttempel von Mantrius und Morana jedoch in Vargorea.